Die Science Fiction-Falle
Hand auf’s Herz: Wer erinnert sich nicht gerne an das Jahr 2000? Nicht jenes, in das wir Ende 1999 hineingefeiert haben – sondern an das mythische Jahr 2000. Das für unsere Eltern und Großeltern in den optimistischen 1960er Jahren für eine helle Zukunft stand, in der die Technik alle Probleme längst gelöst hätte. Eine Welt mit fliegenden Autos für jedermann und Kolonien auf dem Mars.
Nun, ganz so ist es bekanntlich nicht gekommen. Es gibt heute allerhand Dinge, an die damals noch keiner dachte: Videokameras von der Größe einer Briefmarke, Heilmittel gegen Krankheiten, die man vor 50 Jahren noch nicht einmal kannte, wasserdichte und trotzdem atmungsaktive Kleidung und Smartphones, von deren Rechenleistung man vor einer Generation nicht mal bei der NASA träumte. Aber fliegende Autos? Fehlanzeige!
Der Blick in die Zukunft ist schwierig, und für Autohersteller ist das ein gewisses Problem. Für sie wäre es heute schon wichtig zu wissen, wie wir uns morgen fortbewegen werden, weil die dafür nötigen Investitionen und Technologien jetzt diskutiert werden müssen. Verbrennungsmotoren werden wegen ihrer Stickoxid-Emissionen stärker stigmatisiert, Erdöl wird rar und in den wachsenden Megacities dieser Welt nimmt die Luftverschmutzung zu. Experten halten es deshalb nur für eine Frage der Zeit, bis die Behörden einschreiten und das klassische Automobil aufs Altenteil schicken. Was danach kommt, ist die Frage. Eins steht aber fest: Innovative Werkstoffe wie die von LANXESS werden dabei eine wichtige Rolle spielen.


